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Lieber früh erziehen statt Sarrazin

Durch die Veröffentlichung seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ hat Thilo Sarrazin einen Sturm der Entrüstung in Deutschland ausgelöst. Nun muss das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank gar mit seiner Entlassung rechnen. In Österreich ist man was das angeht abgestumpfter, die FPÖ skandiert bereits „Lieber Sarrazin als Muezzin“[1]. Immerhin eine Partei, die in den derzeitigen Umfragen 23% der Wählerstimmen in Wien bekommt[2].

Kennen Sie die neuen Asylwerber schon?

Sie fahren teure Luxuswägen (manche sogar mehr als einen), betreiben illegale Autowerkstätten und leben auf Ihre Kosten, geschätzte Steuerzahlerin und geschätzter Steuerzahler, in Saus und Braus… — Halt. Eigentlich wollte ich einen sarkastischen Artikel über Österreichs denkwürdiges Verhältnis zum Asylrecht schreiben aber die jüngsten Entgleisungen der Innenministerin [1] kann ich nicht einmal im Scherz überbieten.

EU erhöht Forschungsfördergelder - eine Chance für Österreich

Die vor einigen Tagen in Brüssel beschlossene EU-Förderung für Forschung beläuft sich im Jahre 2011 auf 6,4 Milliarden Euro, was eine enorme Aufstockung des Budgets in diesem Bereich beedeutet.

Empfänger der Zuschüsse sind Forschungseinrichtungen und Universitäten, aber vor allem Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU's) sollen gefördert werden. Dies passiert laut EU-Forschungskommissarin Maire Geoghegan-Quinn erstmals mittels einer Quote. In den Bereichen Gesundheit, Bio-Wirtschaft, Umwelt und Nanotechnologien gehen 35 Prozent des Geldes an Klein- und Mittelbetriebe.[^1]

Verbotene Kunst – 2006

Gestern wurden die beiden russischen Kuratoren der Ausstellung „Verbotene Kunst – 2006“ [1] Andrej Jerofejew und Juri Samodurow zu Geldstrafen von umgerechnet jeweils mehreren tausend Euro verurteilt [2]. Die beiden Kunstexperten hatten vor drei Jahren eine Ausstellung organisiert, in der sie Exponate zeigten, die zuvor von anderen Ausstellungsmachern abgelehnt worden waren. Sie wollten eigenen Aussagen zufolge damit auf die schleichende Zensur im Russland des 21. Jahrhunderts aufmerksam machen. Ein Moskauer Gericht sprach sie wegen Schüren religiösen Hasses schuldig.

Was tun, wenn man den Mörder nicht kennt?

Genau, man verhaftet die ganze Stadt, in der er vermutlich wohnt. Das geht schnell und der Gesuchte wird schon dabei sein. Hinterher kann man die Inhaftierten immer noch näher ausforschen und sehen, wer es genau war. Die anderen lässt man dann nach fünf Jahren vielleicht wieder frei. Das ist kein schlechter Witz, das nennt sich heute SWIFT-Abkommen.

Ein zweites Tschernobyl?

Seit dem verheerenden Unfall vom 20. April auf der Bohrplattform „Deepwater Horizon”, die daraufhin am 22. April sank, scheint die Ölindustrie wie auf den Kopf gestellt. Eine Technik, die bisher hauptsächlich Technik-Enthusiasten begeisterte, steht plötzlich im Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit. Begriffe wie „Blowout-Preventer” und „Remotely Operated Vehicle” haben Einzug in die Alltagssprache gehalten. Und eine bisher kaum geführte Diskussion hat erheblich an Fahrt gewonnen: Die Risiken der Ölförderung.

Pflichtversicherung unter diesen Umständen nicht mehr zumutbar

Die Sozialversicherung der Selbständigen (SVA) und die Ärztekammer können sich nicht einigen. Der daraus resultierende vertragslose Zustand wirft zwei ungemein wichtige Fragen auf. Einerseits muss man sich fragen ob das Gebilde der Sozialpartnerschaft, welches früher sicher einmal eine Daseinsberechtigung hatte, auch wirklich noch zeitgemäß ist. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Sozialpartnerschaft ganz offensichtlich nicht mehr fähig ist, ihrer Hauptaufgabe, dem Aushandeln von Verträgen, nachzukommen.

Asche zu Asche. Staub zu Staub.

Über die vorgeschlagenen neuen Grenzwerte für Partikelkonzentrationen für die Luftfahrt.

Manch einer mochte wohl seinen Augen / Ohren nicht trauen gewollt haben, als er die Ereignisse rund um die Auswirkungen der vulkanischen Asche des isländischen Eyjafjallajökull auf die Luftfahrt verfolgte.

Die ewige Krise des Nahen Ostens

Gestern Nachmittag saß ich in meiner Mathematikvorlesung zum Thema Taylor-Reihen als plötzlich ein lauter Demonstrationszug gegen Israels Vorgehen in internationalen Gewässern vorbei zog. Da war natürlich ganz schnell die Mathevorlesung vergessen und ich beschloss, einen Blogeintrag verfassen zu müssen!

Warum Lira und Drachme so viele Nullen hatten...

Die Jugend von heute ist großteils mit dem Euro aufgewachsen. Manche Jugendliche können sich vielleicht noch an den einen oder anderen Urlaub in Italien oder Griechenland erinnern, als es noch keinen Euro gab. Wir hatten die Ehre mit mehreren Tausend Lira ein Eis zu kaufen... War das nicht ein tolles Gefühl, eine so große Summe in den Händen zu halten? Aus Österreich kannten wir doch nur einzelne Schilling. Warum gab es bei den Südländischen Währungen so viele Nullen, und bei uns nicht?